Ein Name wird zum Schimpfwort –
und macht Geschichte!  

"Eine Dokumentation"
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Der Autor:
Hubertus Godeysen
, geboren 1949 im niedersächsischen Lüneburg. Nach dem Abitur erfolgte eine journalistische Ausbildung in Hannover, danach Ausbildung zum Offizier in der deutschen Bundeswehr und Tätigkeit als Truppenoffizier, Adjutant, Presseoffizier und Verwendung in unterschiedlichen Stäben. Von 1980 bis 1998 Pressearbeit für mehrere norddeutsche Landesregierungen und Verbände. Von 1998 bis 2009 Stabstätigkeit für internationale Organisationen und seit 2003 Partner in einem internationalen Pressebüro. Seit 1985 freier Journalist mit Veröffentlichungen in deutschen Fachzeitschriften und Tageszeitungen. Schreibt seit 2007 aus Wien und Norddeutschland für österreichische und deutsche Medien, Autor für die Süddeutsche Zeitung, DIE ZEIT und Korrespondent deutscher und ausländischer Tageszeitungen.


Reihe: "Eine Dokumentation"
Hubertus Godeysen
Piefke
Kulturgeschichte einer Beschimpfung
280 Seiten, ca. 50 Abbildungen,  Format 15 x 21 cm
Neuleinen mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85167-238-1
€ 24,90 / SFr 45.–

 

Rezensionen:

"Was hinter Piefke steckt"
Oberösterreichische Nachrichten
(8. Mai 2010)

"Vorsicht, die Piefkes kommen!"
Welt Online
(23. Mai 2010)

 

 

Hinweis für die Presse:
Druckfähige Bilder und Fotos aus dem Buch können über godeysen@aon.at angefordert werden.

Der Inhalt:
Jährlich erklimmen in Österreich über 10 Millionen deutsche Touristen Berggipfel, bevölkern Skipisten, verspeisen Mozartkugeln, Mozarttorten und Mozartwurst, trinken von Einheimischen verschmähte Weine und verbringen 49 Millionen Nächte in österreichischen Betten. Im Gegensatz zu anderen urlaubenden Volksgruppen, und ohne es selbst zu bemerken, mutieren die Deutschen dabei zu einer besonderen Spezies: Sie werden „Piefkes“! Mit diesem, für sie nicht erkennbaren Stigma ausgestattet, erhalten sie an den Hotelrezeptionen, in den Restaurants und Wellneßtempeln, an den Skiliften und in den Tourismusbüros eine Sonderbehandlung, die man sonst nur Schwererziehbaren, Therapieunwilligen und Freigängern angedeihen läßt. Trotzdem gelingt es der professionellen Tourismuswirtschaft mit österreichischem Charme und rot-weiß-rotem Schmäh, die „Piefke“ glücklich zu stimmen, so daß sie sich ahnungslos ihrem Urlaub hingeben und dafür auch noch gerne zahlen.
Für die Alpenrepublik sind die „Piefke“ allerdings nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sie leisten auch einen wesentlichen Beitrag zur nationalen Identität. Denn nur durch das stolze Bewußtsein, keine „Piefke“ zu sein, ertragen die Österreicher den Verlust einstiger Weltgeltung und ihr ambivalentes Verhältnis zum großen deutschen Bruder.
In den wechselvollen österreichisch-deutschen Beziehungen hat kein anderer Begriff die österreichische Bevölkerung so umfassend geeint, wie „Piefke“. Kein anderer Begriff wird so liebevoll gehegt und an die nächste Generation weitergegeben. Kein anderer Begriff wirkt so identitätsstiftend und betont die Eigenständigkeit gegenüber dem großen Deutschland.
Doch nicht nur Österreicherinnen und Österreichern ist die historische Entstehung des „Piefke“, mit seinen Brüchen und politisch motivierten Reaktionen unbekannt, auch die deutschen Zielobjekte des Spottbegriffes sind ahnungslos. – Doch nicht mehr lange! Das Buch „Piefke“ – Kulturgeschichte einer Beschimpfung beschreibt erstmalig den kulturhistorischen Bedeutungswandel des „Piefke“-Begriffs und informiert lesefreundlich und humorvoll über eine affärenreiche Beziehung. 
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